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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Im Brennpunkt

Di 29.11.2016 11:22

PM der Bürgerinitiative" Für ein lebenswertes Werratal" - Eine Stromtrasse durch ein Bergbaugebiet zu führen birgt unkalkulierbare Risiken!

(28.11.16) Nach neuesten Planungen soll eine von vier möglichen Korridoren der Gleichstrom-Hochspannungsleitung durch das Kalibergbaugebiet an der Werra führen, wie z. B. durch die Gemarkung Gerstungen und Berka/Werra.

Davon abgesehen, dass diese Region sowieso schon gezeichnet ist vom über hundertjährigen Kalibergbau, könnte nun abgesehen von vorherigen Planungen noch eine Stromtrasse durch dieses Gebiet geführt werden.
Dieses Vorhaben birgt unvorhersehbare Risiken, da diese Leitung zum einen durch ein Bergbausenkungsgebiet geführt werden soll, wo mit unterschiedlich großflächigen Erdsenkungen zu rechnen ist (ca. 0,5 - 1,5 cm/Jahr) und wo es regelmäßig zu Bergfällen (zuletzt in Tiefenort 2002) und im extremsten Fall zu Gebirgsschlägen kommen kann (wie zuletzt im Gebiet um Völkershausen 1989).
Die Firma K+S sowie die zuständigen Behörden können zukünftig weitere Vorfälle dieser Art nicht hundertprozentig ausschließen, weshalb schon seit Jahren in solchen Risikogebieten Stollen verfüllt werden.

Aus diesem Grund schließen wir uns als Bürgerinitiative der breiten Protestbewegung gegen die Südlink-Trasse an und haben unsere ernsten Bedenken am 24.11.16 der TenneT
TSO GmbH schriftlich mitgeteilt.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Reinhardt

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