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Im Brennpunkt

Do 28.07.2011 07:21

Dauerhaft ungeeignet

Fragen zur Zwischenlagerung von Kalilauge

Gerstungen.
Die genehmigte Zwischenlagerung einer riesigen Menge von Kalilauge im Bergwerk Springen veranlasste jetzt die Eisenacher Landtagsabgeordnete Katja Wolf (Die Linke) bei der Landesregierung nachzufragen, ob alles rechtens zugeht. Ihr macht der jetzige Zustand Sorgen. Denn wie eine solche riesige Menge Lauge unter Tage über Jahre hinweg wirkt, wisse keiner so genau, meint sie.

Es gebe nur Vermutungen. Wissenschaftler gingen davon aus, dass die Standfestigkeit der Pfeiler beeinträchtig werden könnte. ,,Die nass verwahrte Salzlauge könnte im schlimmsten Fall die Stützpfeiler im Bergwerk Springen auflösen, und dies könnte zu Einstürzen führen", meint die Abgeordnete.

Im Oktober 2007 genehmigte das Thüringer Landesbergamt vorerst befristet die Zwischenspeicherung von 500 000 Kubikmetern Kalilauge von K+S im ehemaligen Bergwerk Springen im Wartburgkreis. Obwohl das Unternehmen selbst den Entsorgungsweg der Produktionsabwässer über eine längere Dauer für nicht geeignet hält, sind weitere Anträge auf Verlängerung der Versenkgenehmigung wahrscheinlich, so Katja Wolf.

Sie möchte von der Landesregierung wissen, wie viel Lauge seit 2007 bis jetzt in Springen zwischengespeichert wurde, in welchen Sohlen des Bergwerks, und ob dafür jeweils Genehmigungen vorliegen. Gefragt wird auch danach, ob die Notstapelung der Laugen die Trinkwasserqualität im Einzugsgebiet beeinflussen könnte.

Eine Antwort wird nach der Sommerpause erwartet.

Quelle TLZ vom 28.07.2011

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