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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Im Brennpunkt

Fr 04.03.2011 12:18

Wichtiger Teilerfolg zur Rettung des Trinkwassers in Gerstungen

Die Zurücknahme des Antrages von Kali +Salz zur weiteren Versenkung von Salzabwässern (Produktionsabfällen) in Gerstungen ist ein wichtiger Teilerfolg zur Rettung des Trinkwassers in Gerstungen. Im jahrelang währenden Streit mit dem Bergbauunternehmen ist es der Gemeinde Gerstungen gelungen, die Argumentation, die zu einer Genehmigung hätte führen können, grundlegend zu widerlegen. Das musste auch der Kaliriese erkennen, der den negativen Einfluss der Versenkung auf das Grundwasser trotz politischer und behördlicher Unterstützung nicht mehr glaubhaft leugnen kann.

Leider ist das nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Auf Grund von physikalischen Gesetzmäßigkeiten im Untergrund gefährdet die hessische Versenkung in unmittelbarer Nähe der Landesgrenze weiterhin das Gerstunger Trinkwasser. Die Laugenversenkung ist eine längst überholte Technologie, die in der Vergangenheit viele Trinkwasservorkommen der Region vernichtet hat und heute die noch wenig nutzbaren massiv gefährdet. Die Ausbreitung der versenkten Kaliabwässer und die damit verbundene Verdrängung von natürlichen Wässern in alle Richtungen ist nicht beherrschbar. Das hat die Vergangenheit gezeigt und daran ändert auch der neue jüngst vom Vorstandsvorsitzenden Steiner ins Spiel gebrachte Name "alternative Untergrundbewirtschaftung" nichts.

Werner Hartung
Bürgermeister

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