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Im Brennpunkt

Mi 07.10.2009 07:24

Versenkte Lauge nachgewiesen

Einstellung der Versenkung beantragt
Die Gemeinde Gerstungen hat gestern beim Regierungspräsidium Kassel den Widerruf der wasserrechtlichen Erlaubnis auch für die Versenkung von Salzabwasser im hessischen Versenkgebiet Eichhorst/ Bodesruh sowie die sofortige Einstellung der Versenkung beantragt.

Hintergrund des Antrages ist der Eingang und die Auswertung eines Gutachtens des Sachverständigen Dr. Ralf Krupp im Auftrag der Gemeinde Gerstungen zur Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Wegen mehrfach nachgewiesenem Übertritt von versenkter Lauge aus dem Plattendolomit in den Buntsandstein musste die Versenkung in Gerstungen bereits 2007 gestoppt werden.

Dr. Krupp fertigte das Gutachten aufgrund der bisherigen Datenlage und unter Berücksichtigung der Zusammenhänge und der vorliegenden Befliegungsergebnisse an.

Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass zwischen den Versenkbohrungen Eichhorst/Bodesruh (Hessen) und dem Trinkwasserversorgungsgebiet der Gemeinde Gerstungen hydrogeologische Wirksamkeiten bestehen.

Norman Meißner

Quelle: TLZ vom 07.10.2009

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