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Im Brennpunkt

Di 19.05.2009 13:48

Pressemitteilung der Gemeinde Gerstungen vom 19.05.2009

Die Gemeinde Gerstungen begrüßt endgültiges Verbot der Versenkung von Produktionsabwässern der K+S Kali GmbH in Thüringen.

Der Staatssekretär Baldus vom Thüringer Umweltministerium schloss in einem Interview gegenüber dem ZDF eindeutig und endgültig aus, dass es in Gerstungen jemals wieder zu einer Versenkung von Kalilauge kommt.

Gleichzeitig garantierte er die Trinkwasserversorgung. Im Schadensfall wird der Freistaat einen Betrag in Höhe von 5 Millionen Euro direkt zur Verfügung stellen und Schadenersatzansprüche der Gemeinde gegenüber der K+S durchzusetzen helfen.

Die Gemeinde Gerstungen begrüßt das eindeutige und umfassende Bekenntnis des Freistaates Thüringen für den Schutz des Trinkwassers im Werratal. Das Umweltministerium folgt nunmehr den Erkenntnissen und Argumenten der Gemeinde Gerstungen gegen die Versenkung.

In Konsequenz dessen wird die sofortige Ablehnung des Versenkantrages der K+S Kali GmbH auf Dauerbetrieb in der Gerstunger Mulde gefordert. Worten sollten Taten folgen!

Auf Grund der aktuellen Messungen geht die Gemeinde weiterhin von einer Gefährdungssituation aus, die bereits jetzt zwingend kostenintensive Vorsorgemaßnahmen notwendig macht. Umso erfreulicher sind die finanziellen Garantien des Freistaates für die Gemeinde zu bewerten.

Ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Gerstunger Trinkwasserversorgung stellt jedoch die weiterhin in unmittelbarer Nachbarschaft betriebene Versenkung in Hessen dar. Die vom hessischen Umweltministerium für 2011 angekündigte Einstellung des Versenkbetriebes muss daher im Interesse der Bewohner des Werratals vorgezogen werden.

Werner Hartung
Bürgermeister

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