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Fr 27.03.2009 06:48

Hartung: Einfluss sicher nachgewiesen

Gerstungen. (ep/rsb) Die Gemeinde Gerstungen kommt nach der Auswertung der Ergebnisse der Messungen an der Bohrstelle in ihrer Gemeinde in Sachen Salzabwässer zu einem etwas anderen Schluss als das Landesbergamt. "Es ist festzustellen, dass alle Probeentnahmen seit dem 30. Oktober repräsentativ sind und der Einfluss von versenktem Salzabwasser mindestens in einer Tiefe von 120 Meter sicher nachgewiesen ist", so Gerstungens Bürgermeister Werner Hartung.

Aufgrund der ermittelten Strömungsverhältnisse sei davon auszugehen, dass etwa alle fünf Stunden ein Austausch des kompletten Bohrlochinhalts erfolge und aus den umliegenden Schichten Produktionsabwässer nachströmen. Es bestehe, so Hartung, nunmehr auch seitens des Landesbergamtes ein Einsehen für weiteren Handlungsbedarf, um die Trinkwasserdargebote der Gemeinde zu schützen.

Deshalb soll die weitere Vorgehensweise nun kurzfristig abgesprochen werden, "insbesondere die Abstimmung eines geeigneten Bohransatzpunktes für eine weitere Monitoringbohrung. Dies und auch die Bereitstellung der dadurch ermittelten neuen Messergebnisse ist Voraussetzung für eine objektive Ermittlung der bereits eingetretenen Schäden", so Hartung. Die Gemeinde bittet nun darum, dass ihr die Ergebnisse aller bisher vorgenommenen Messungen zur Verfügung gestellt werden, um eine möglichst hohe Aussagekraft der zusätzlichen Untersuchung zu gewährleisten.

Man habe als Gemeinde großes Interesse an den zusätzlichen Monitoringbohrungen zur Gefährdungsabschätzung

26.03.2009

Quelle: TLZ vom 27.03.2009

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