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Im Brennpunkt

Sa 14.03.2009 07:10

Tests bestätigen die Befürchtungen

Wasser: Salzlauge kommt von oben

Gerstungen. (ep) "Das Erwartete ist eingetreten, aber so deutlich hätte ich es nicht erwartet", kommentierte Gerstungens Werkleiter Ulf Frank. Die gestrige Wasseruntersuchung in der Monitoring-Bohrung von Kali+Salz in Gerstungen hatte die Ängste der Gerstunger um ihr Trinkwasser nur bestärkt.

Strömungsmessungen hätten gezeigt, so Frank, dass das mit Salzlauge vermischtes Wasser in den oberen Schichten nicht durch Spülvorgänge nach oben geholt wird wie es das Bergamt behauptete, sonder dass "die Suppe eindeutig von oben aus dem Gebirge kommt", erklärte der Werkleiter. Und weil das Resultat für die Gerstunger so ernüchternd war, wurde ungeplant bis zum Abend auch die Leitfähigkeit des Wassers untersucht und Proben genommen. Am Dienstag soll es mengenmäßige Ergebnisse geben.

Klar ist für Frank nun mehr den je, dass das Thüringer Bergamt seiner Analyse ("Oben ist noch nichts passiert") falsch liege. Kleiner Trost: "Die gestrige Messung liefert uns ein Argument mehr im Kampf gegen die Laugenverpressung", sagte der Werkleiter.

Von Jensen Zlotowicz

Quelle: TLZ vom 14.03.2009

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