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Im Brennpunkt

Sa 13.12.2008 06:00

Gerstungen bleibt Amtshilfe versagt

Wohin mit der Kalilauge 2011 bis 2015?

Gerstungen. (ep) Etwa 350 Millionen Kubikmeter Kali-Lauge wandern unterirdisch aus dem hessisch-thüringischen Kaligebiet Richtung Nord-Osten. Diese für Gerstungen wenig erfreuliche Information brachte Bürgermeister Werner Hartung von der Donnerstags-Stitzung des "Runden Tisches" aus Kassel mit.

Ab 2011 ist der Versenkraum im Raum Gerstungen tabu, sagen die Hessen. Thüringens Landesregierung, so Hartung meint Ähnliches, habe jedoch ein "aber" parat. Auch wenn der K+S-Konzern sein Vorhaben realisiert, ab 2015 nur noch jährlich sieben statt bisher 14 Millionen Kubikmeter Lauge zu versenken, wird die andere Hälfte in der Werra entsorgt, konstruiert Hartung, weil keine Versenkung mehr stattfindet. "Und was passiert zwischen 2011 und 2015?", fragt er. Der "Runde Tisch" sei die Antwort schuldig geblieben.

Eine Zusammenarbeit zwischen Gerstungen und der Landesregierung Thüringen in der Sache kennt Hartung leider nicht. Denn jede Zahl, jede Akteneinsicht, müsse sich die Gemeinde per Gericht verschaffen.

Jensen Zlotowicz

Quelle: TLZ vom 13.12.2008

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