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Im Brennpunkt

Di 04.11.2008 06:00

Bürgermeister Werner Hartung geht in die Offensive

Gerstungens Bürgermeister Werner Hartung (pl) wird die Landesregierung auf jeden Fall beim Wort nehmen und auch die Schadensersatzforderungen der Gemeinde für versalzene Brunnen neu aufrollen.

GERSTUNGEN (smb). Umweltstaatssekretär Stefan Baldus (CDU) hatte nach ersten Ergebnissen der Monitoringbohrung vom Donnerstag erklärt, dass unter diesen Umständen eine weitere Versenkgenehmigung in der Gerstunger Mulde nicht möglich sei. Gestern lag auch das Ergebnis der Wasserprobe aus 480 Meter Tiefe vor. Mit noch deutlicheren Ergebnissen, sagte Bürgermeister Werner Hartung (pl). Nach der Wortmeldung der Landesregierung hofft der Bürgermeister, dass die Landesbehörden von jetzt an besser mit der Gemeinde zusammenarbeiten und sie auch bei den Forderungen nach Schadensersatz durch die Versalzung des Trinkwasserersatzbrunnens Kohlbach II unterstützen. Die Auswertung einer ersten amtlichen Probe vom Freitag hatte ebenso wie eine erste Probe der Gemeinde gezeigt, dass eine Beeinflussung des Grundwassers zusätzlich durch Salzabwasser vorliegt (TA berichtete). Die Wasserprobe war am Donnerstag entnommen worden. Das Ergebnis entscheidet darüber, ob der Düngemittelhersteller K+S die Versenkung von Produktionsabwässern aus der Kalifabrik im südthüringischen Unterbreizbach wieder aufnehmen darf. Der Bergbaukonzern wollte sich noch nicht dazu äußern. "Wir gehen an die Öffentlichkeit, wenn die zweite amtliche Probe kommt", erklärte K+ S-Sprecher Ulrich Göbel.

Quelle: Thüringer Allemeine vom 04.11.2008

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