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Mo 29.09.2008 07:00

Offener Brief der BI-Werratal an die Bundesregierung

Appell an die Bundeskanzlerin

WARTBURGKREIS(pm).Die Bürgerninitiative "Für ein lebenswertes Werratal" hat in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin und den Bundespräsidenten um Hilfe gebeten. Sie mahnt eine gesetzliche Vorschrift an, damit der kalikonzern seine Gewinne auch für die Umwelt einsetzt. Die Kosten der Altlasten des Bergbaus dürften nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. "Uns ist bewusst, dass mit der bergbaulichen Gewinnung von Rohstoffen Eingriffe in die Ökologie einer Region verbunden sind", so Klaus Reinhardt, erster Sprecher der Initiative aus Dankmarshausen. Kalidüngemittel würden gebraucht, um die Nahrungsmittelproduktion der Weltbevölkerung zu gewährleisten. Doch es sei nicht nachvollziehbar, warum der Abbau des Bodenschatzes Kali dazu dient, die Gewinne für die Aktionäre zu sichern, damit sich diese unter andrem Luxusvillen und -yachten kaufen zu können. Vielmehr muss ein Teil verwendet werden, um die Umweltbelastung zu verringern und die Altlasten in der Abbauregion zu beseitigen, fordert die BI die Bundespolitiker zum Handeln auf.

Quelle: Thüringer Allgemeine vom 28.09.2008

Bürgerinitiative wendet sich an Bundesregierung

WERRATAL. Werratal. (ep) In einem Offenem Brief wendet sich die Bürgerinitiative (BI) Für ein lebenswertes Werratal an Bundespräsident, Bundeskanzlerin und Bundesregierung. In Berlin, so BI-Sprecher Klaus Reinhardt, möge man die gesetzlichen Vorschriften schaffen, die eine Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Altlasten im Bergbau ausschließen. Der BI sei bewusst, dass mit der bergbaulichen Gewinnung von Rohstoffen immer ein Eingriff in die Ökologie einhergehe und dass Kalidüngemittel lebenswichtig für die Nahrungsmittelproduktion der Weltbevölkerung sei. Der Bodenschatz Kali sei aber ein Gemeingut und aus diesem Grunde ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass die mit dem Abbau des Kalis erzielten Gewinne durch Aktionäre mit dem Bau von Luxusvilen in der Karibik, dem Kauf von Luxusyachten und dergleichen verwendet werden. Die erzielten Gewinne sollten zur gerechten Entlohnung der Mitarbeiter, der Mininmierung von Umweltbelastungen und der Beseitigung von Altlasten in der entsprechenden Abbauregion verwendet werden.

26.09.2008 Peter Rossbach

Quelle: Thüringer Landeszeitung vom 26.09.2008

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