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Im Brennpunkt

Do 08.05.2008 07:46

Gerstungen: Konflikt um Wasserprobe aus Brunnen (TA)

GERSTUNGEN (smb). Die Gemeinde hat gestern gegenüber dem Landesbergamt mit sofortiger Wirkung im Rahmen des Tiefenmonitorings eine Probeentnahme aus Trinkwasserbrunnen der Gemeinde durch Kali + Salz untersagt. Hintergrund sind Proben von Mitte Februar, deren Ergebnis das Bergamt erst einen Tag nach Himmelfahrt mitteilte. Angeblich wurde der zulässige Grenzwert für das Schwermetall Nickel in einem Brunnen der Gemeinde um das 170-fache überschritten. Die Gemeinde nahm den Brunnen sofort vom Netz. Bürgermeister Werner Hartung (pl) zweifelt das Ergebnis an. "Es kann nicht sein, dass es eine solche Überschreitung gibt und wir erst Monate später in Kenntnis gesetzt werden", sagt er. Bei in Auftrag gegebenen eigenen Messungen gab es keine Überschreitungen. Das Vertrauen in die Beprobung sei damit vollständig zerstört, so Hartung. Der Bürgermeister fordert nun die Durchführung des Monitorings durch ein unabhängiges Institut.

Quelle Thüringer Allgemeine vom 07.05.2008

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