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Im Brennpunkt

Fr 18.04.2008

K+S beantragt Verlängerung des Speichers in Springen

Kassel/Wartburgkreis. (ep) K+S hat am gestrigen Donnerstag beim Thüringer Landesbergamt die weitere Nutzung des Zwischenspeichers im ehemaligen Bergwerk Springen beantragt. Das teilte das Unternehmen mit.

Es sei erkennbar, dass innerhalb der Befristung der bisherigen Genehmigung - bis 31. Mai 2008 - für die Notstapelung in Springen keine Entscheidung über den weiteren Versenkbetrieb in den Plattendolomit im Raum Gerstungen zu erwarten sei.

Die Behörde hatte im Oktober des vergangenen Jahres dem Kaliwerk Unterbreizbach gestattet, in Springen 500 000 mþ Produktionsabwässer in einem Notbetrieb zwischen zu lagern. Zielsetzung war es, damit den erforderlichen Zeitrahmen zu schaffen, um über den von K+S im April 2007 gestellten Antrag für eine weitere Versenkgenehmigung in der Gerstunger Mulde entscheiden zu können.

Für ein halbes Jahr

Um auch über die bisherige Befristung hinaus die Abwasserentsorgung für das Kaliwerk Unterbreizbach gewährleisten zu können, wurde jetzt beantragt, die Zwischenstapelung in Springen zu verlängern. Als Speicherraum soll nach wie vor ein durch Gefälleverhältnisse isolierter Muldenbereich auf der zweiten Sohle in Anspruch genommen werden, der für mindestens ein halbes Jahr Entsorgungsraum bietet.

Nach wie vor sei jedoch die Nutzung des Plattendolomits der Gerstunger Mulde, der auch nach dem Urteil behördlich bestellter Gutachter keine objektiven Gründe entgegenstünden, mittelfristig unverzichtbar. K+S hält deshalb an dem Antrag zur Fortsetzung des Versenkbetriebes fest, geht aus der Pressemitteilung hervor.

Quelle: TLZ vom 18.04.2008

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