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Mo 05.11.2007

Gerstungen: Bundesminister wird informiert

GERSTUNGEN (vlk). Hochrangige Politiker der FDP haben angekündigt, den Bundesumweltminister über den Konflikt zur Entsorgung von Kalilauge des Bergbaukonzerns K+S im Werratal zu informieren. Bundestagsabgeordneter Horst Meierhofer und FDP-Landeschef Rüdiger Barth informierten sich am Samstag in Gerstungen direkt über die zugespitzte Lage. Nach dem Besuch stand für Thüringens Landesvorsitzenden fest: "Kali + Salz pokert." Das Handeln des Unternehmens zeuge von "offenkundiger Unlust oder Unwilligkeit", nach besseren Lösungen zur Beseitigung salziger Abwässer zu suchen, als diese ins Gestein bei Gerstungen zu pressen oder sie in die Werra zu schütten. Weil von der Verschmutzung gleich vier Bundesländer Hessen, Thüringen, Niedersachen und Bremen betroffen seien, will der FDP-Bundestagsabgeordnete Meierhofer noch in dieser Woche ein ohnehin geplantes Treffen mit Sigmar Gabriel (SPD) nutzen, um den Bundesumweltminister auf den Konflikt aufmerksam zu machen. Das erklärte Gerstungens Bürgermeister Werner Hartung. Barth forderte K+S auf, verantwortungsbewusster zu handeln.

04.11.2007

Quelle: Thüringer Allgemeine vom 05.11.2007

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