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Di 01.12.2015 15:30

Neues Bundesmeldegesetz(BMG) macht Vermieterbescheinigung zur Pflicht

Am 01.11.2015 ist das neue, bundeseinheitliche Meldegesetz in Kraft getreten.
Daraus ergeben sich einige Änderungen.
Nach § 17 BMG hat sich jeder, der eine Wohnung bezieht, innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anzumelden.
Bisher betrug diese Frist eine Woche.
Ebenso verhält es sich bei der Abmeldung. Dies betrifft jedoch nur Personen, die keine neue Wohnung im Inland beziehen. Das bedeutet, dass man sich bei Ortswechsel nur bei der neuen Meldebehörde anmelden muss.
Ausgenommen davon ist die Aufgabe einer Nebenwohnung. Diese kann nur noch bei der zuständigen Hauptwohnung abgemeldet werden.

Laut § 19 BMG ist der Wohnungsgeber nun verpflichtet, mitzuwirken.
Dazu hat er der meldepflichtigen Person den Ein- oder Auszug schriftlich zu bestätigen.
Also benötigt ab sofort jede Person, die sich für eine Wohnung anmeldet, eine entsprechende
Wohnungsgeber- bzw. Vermieterbescheinigung .



Das entsprechende Formular erhalten Sie bei Ihrer Meldebehörde. Es ist auch möglich, sich im Internet einen entsprechenden Vordruck zu beschaffen.

Ebenfalls neu ist die Erteilung von Melderegisterauskünften geregelt. Auskünfte zum Zwecke der Werbung oder des Adresshandels dürfen nur mir ausdrücklichem Einverständnis des Betroffenen erteilt werden.

Widersprechen können Sie der Weitergabe Ihrer Daten zu Alters- und Ehejubiläen, an öffentlich rechtliche Religionsgesellschaften, den Sie nicht angehören, Parteien und Wählergruppen sowie Adressbuchverlage widersprechen.
Bei Gefahr für Leib und Leben kann eine Auskunftssperre angelegt werden.
Diese wird für eine Dauer von 2 Jahren registriert.
Grundlage dafür ist das BMG §§42 und 50.

Für Fragen steht Ihre Meldebehörde gern zur Verfügung.