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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Di 23.08.2011 10:00

Kanal- und Wasserleitungsbau, Uferstraße OT Lauchröden

Wie im Abwasserbeseitigungskonzept der Gemeinde Gerstungen vorgesehen, soll nun Ende August die geplante Kanalbaumaßnahme begonnen werden.

Es sind zwei Bauabschnitte geplant:

1. Begonnen wird mit der Verlegung eines Regenwasser- und eines Schmutzwasserkanals von der Straße An der Elte bis zur Herleshäuser Straße.
2. Als 2. Bauabschnitt folgt die Verlegung eines Regenwasser- und eines Schmutzwasserkanals in der Uferstraße. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr stattfinden.

Jedes Grundstück erhält einen Regenwasseranschluss und einen Schmutzwasseranschluss. Somit muss auf den Grundstücken zwingend das Abwasser nach Regenwasser und Schmutzwasser getrennt werden.
Im Zuge des Kanalbaus wird auch die Trinkwasserleitung neu verlegt. Die Trinkwasser-hausanschlüsse der betroffenen Grundstücke, soweit noch nicht erfolgt, werden ebenfalls erneuert.

Kanalbaumaßnahmen sind nach derzeitiger Rechtslage beitragspflichtig.
Die Höhe des Beitrages kann bei den Gemeindewerken erfragt werden. Die Festsetzung des Beitrages und die Zahlungsaufforderung erfolgt hierzu mittels gesonderten Bescheids.
Die jeweils genannten Hausanschlüsse sind mit dem Abwasserbeitrag abgegolten.

Werden zusätzliche Kanalanschlüsse gewünscht, müssen die Kosten im öffentlichen Bereich für jeden weiteren Anschluss vom Grundstückseigentümer selbst getragen werden. Die Herstellung von Zweitanschlüssen erfolgt nur nach Absprache mit dem Eigenbetrieb bzw. der örtlichen Bauleitung. Die entsprechenden Aufmaße sind nach Herstellung, vom Grundstückseigentümer als spätere Abrechnungsgrundlage, gegenzuzeichnen. Grundlage für die Abrechnung sind die Preise aus dem Angebot der bauausführenden Firma.

Für die erforderlichen Arbeiten an den Abwasseranlagen auf Ihrem Privatgrundstück können Sie die bauausführende Firma oder eine andere Firma Ihrer Wahl direkt beauftragen. Arbeiten an der Trinkwasserversorgung werden bis zum Wasserzähler grundsätzlich durch die bauausführende Firma ausgeführt. Dafür anfallende Erdarbeiten und/oder Wanddurchbrüche können nach Absprache mit der örtl. Bauleitung durch den Grundstückseigentümer ausgeführt werden.

Als erstes werden sich Mitarbeiter des Planungsbüros und der Baufirma bei Ihnen melden. Sie haben den Auftrag die Lage der vorhandenen und der neuen Hausanschlussleitungen, soweit wie möglich, mit den Grundstückseigentümern abzustimmen.

Danach folgt eine Beweissicherung durch einen von der Baufirma beauftragten Sachverständigen. (Aufnahme des baulichen Zustands und eventuell vorhandener Schäden)

Die Leistungsgrenze der Gemeinde für die Abwasseranschlüsse ist die Grundstücksgrenze (bis max. 1m auf das Grundstück). Ab da sind alle erforderlichen Arbeiten durch den Grundstückseigentümer auf eigene Kosten auszuführen.

Der Eigentümer ist verpflichtet auf seinem Grundstück, den in der Entwässerungssatzung für jeden Abwasseranschluss geforderten Kontrollschacht zu errichten. Dieser dient dem eigenen Interesse bei einer Havarie und zu Kontrollzwecken.

Nach gesonderter Aufforderung hat der Grundstückseigentümer 6 Monate Zeit seine Hauskläranlage außer Betrieb zu nehmen.

Der Umschluss muss von einem Vertreter der Gemeindewerke vor dem Verfüllen der Gräben und vor Inbetriebnahme abgenommen werden. Wurde umgeschlossen, erfolgt letztmalig eine Grubenentleerung der Absetzgruben/ Kleinkläranlagen auf Ihrem Grundstück im Rahmen der Abwassergebühr. Grubenentleerungen nach dem vorgegeben Termin gehen zu Lasten des Grundstückeigentümers.

Nach Abschluss der Gesamtbaumaßnahme erfolgt eine Kontrolle aller Hausanschlüsse auf ordnungsgemäße Trennung. Fehlanschlüsse auf dem Grundstück sind durch den Eigentümer auf eigene Kosten zu beseitigen.

Mit Beginn der Baumaßnahme in der Uferstraße wird die Zufahrt zu den Grundstücken zeitweise nicht möglich sein. Die Baufirma wird die Anwohner rechtzeitig über Probleme informieren. Hiermit bitten wir Sie, sich für eventuelle geplante Anlieferungen (Heizöl, Möbel usw.) darauf einzustellen.
Wenn erforderlich werden die Tonnen zur Müllabfuhr von der Baufirma zu einer zentralen Stelle gebracht.

Ein grundhafter Straßenausbau ist seitens der Gemeinde vorerst nicht vorgesehen.