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Bekanntmachungen

Do 02.03.2006 08:26

Amtstierärztliche Mitteilung zur Durchführung von Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest

Auf der Grundlage der

 Verordnung zur Aufstallung zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest vom 15. Februar
2006

 Verordnung über Schutzmaßnahmen beim Auftreten von Geflügelpest bei wildlebenden
Vögeln (Wildvogel-Geflügelpestschutzverordnung) vom 19. Februar 2006

ergehen folgende Hinweise:

1. Die Stallhaltung des Geflügels hat bis zum Ablauf des 30. April 2006 zu erfolgen. Dabei ist auf ausreichendes Tageslicht zu achten. Als Ausnahmeregelung ist eine Haltung in einer Einrichtung mit einer gegen Einträge gesicherten Abdeckung und gegen das Eindringen von Vögeln gesicherten Seitenbegrenzung möglich. Diese Haltungsform ist unverzüglich dem Landratsamt Wartburgkreis, Fachdienst Veterinärwesen/Lebensmittelüberwachung in 36433 Bad Salzungen, Erzberger Allee 14 (Telefon: 03695 617300) oder in 99817 Eisenach, Ernst-Thälmann-Straße 68 (Telefon: 03691 79560) anzuzeigen. Dieses Geflügel ist wöchentlich durch einen Tierarzt klinisch zu untersuchen mit einer Befunddokumentation. Darüber hinaus sind regelmäßig im Abstand von vier Wochen virologische Untersuchungen durch den Tierbesitzer zu veranlassen. Enten und Gänse sind vom übrigen Geflügel getrennt zu halten.Nur bei Laufvögeln (Strauße, Nandu, Emu) sind bei einem besonders begründeten Antrag an unsere Behörde in Abstimmung mit dem Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz weitere Ausnahmen möglich.

2. Veranstaltungen jeglicher Art mit Geflügel sind verboten.

3. Futtermittel, Einstreu und Geräte zur Versorgung des Geflügels sind so aufzubewahren, dass ein Kontakt zu Wildvögeln ausgeschlossen ist.

4. Fremde Personen sollten Geflügelbestände nicht betreten. Vor den Ställen sind Schuhwerkdesinfektionseinrichtungen anzulegen.

5. Ist ein Zukauf von Geflügel notwendig, sollte dieser nur aus bekannten Beständen erfolgen.

6. Die Tiere sind täglich auf ihre Gesundheit zu überprüfen und bei Erkrankungen mehrerer Tiere ist unverzüglich ein Tierarzt zu konsultieren.

7. Geflügelmärkte oder -ausstellungen in anderen Ländern sollten nicht aufgesucht werden.

8. Geflügelhalter sollten Reisen in Länder und Regionen, in denen die klassische Geflügelpest aufgetreten ist, gegenwärtig unterlassen.

9. Auf die Anzeigepflicht von Geflügelhaltern zur Erteilung einer Veterinärbetriebsnummer beim Landwirtschaftsamt Eisenach (Tel. 03691/2580) als wichtiger Bestandteil wird wiederholt hingewiesen.


Bürger die verendete Tiere auffinden werden gebeten, diese unter keinen Umständen zu berühren, sondern entweder unter der allgemeinen Notrufnummer 112 oder bei den örtlich zuständigen Veterinärämtern bzw. Polizeidienststellen zu melden. Die Abholung der Fundtiere wird von dort organisiert.
Vor allem Eltern werden gebeten, sorge dafür zu tragen, dass Kinder Tierkadaver ebenfalls nicht berühren.