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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Ortsteil LAUCHRÖDEN
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Di 28.02.2017 09:40

Die Bürgermeisterin zur Gebietsreform...

Vertragsunterzeichnung zwischen Gerstungen, Marksuhl und Wolfsburg-Unkeroda Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Thema Gebietsreform ist zurzeit in aller Munde und kaum ein Tag vergeht ohne eine Meldung dazu in den Nachrichten oder in der Zeitung. Vieles davon ist widersprüchlich und verwirrend.
Ungeachtet dessen verfolgt die Gemeinde Gerstungen einen festen Kurs. Ziel ist es, hier im westlichen Wartburgkreis eine große und leistungsstarke Gebietseinheit zu bilden. Dazu wurde in den vorangegangenen Gemeinderatssitzungen beraten und beschlossen. Auch in der zentralen Einwohnerversammlung am 8.Februar brachten die Anwesenden ihre Zustimmung zum Ausdruck.
Die geplante Gebietsreform wird durch ein Gesetz geregelt, dem Vorschaltgesetz. Danach müssen Gemeinden, die voraussichtlich im Jahr 2035 keine 6000 Einwohner mehr haben werden, mit benachbarten Gemeinden größere Einheiten bilden, sich also entweder durch Eingliederungen erweitern oder zu einem neuen Gebilde zusammenschließen. Das trifft für alle Gemeinden in unserer Region zu.
Bereits seit einem Jahr finden Gespräche zwischen den politischen Vertretern der Gemeinde Gerstungen und der thüringischen Nachbargemeinden statt. In vielen Punkten gibt es große Übereinstimmungen. Als bedeutender Vorteil wird die Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkraft angesehen, damit auch zukünftig noch in den Orten investiert werden kann. Eine leistungsstarke Gemeinde kommt allen Bürgern zugute!
Ein wichtiger Schritt in Richtung Gebietsreform wurde daher am vergangenen Donnerstag, dem 23.02.2017 in Gerstungen getan. Die Bürgermeister Martin Trostmann aus Marksuhl und Ralf Gasterstedt aus Wolfsburg- Unkeroda kamen am Donnerstag ins Gerstunger Rathaus. Dort unterzeichneten wir die gemeinsamen Verträge zur Eingliederung der beiden Gemeinden in die Einheitsgemeinde Gerstungen.
Mit einem entsprechenden Antrag versehen, befinden sich die Unterlagen jetzt auf dem Weg zum Thüringer Innenministerium. Vorher muss noch die Kommunalaufsicht des Wartburgkreises ihre Stellungnahme dazu verfassen.
Wenn alles gut geht, und davon ist man in den drei Gemeinden überzeugt, erfolgt die endgültige Entscheidung bereits in den nächsten Monaten im Zuge des ersten, vom Thüringer Innenministerium angekündigten, Neugliederungsgesetzes, welches der Thüringer Landtag verabschieden muss.
Das bedeutet, dass voraussichtlich ab 1.1.2018 die Gemeinden Marksuhl und Wolfsburg-Unkeroda als Ortsteile die Gemeinde Gerstungen nicht nur vergrößern, sondern vor allem zum Nutzen aller Einwohner stärken werden.
In der Zwischenzeit laufen die Gespräche mit den Gemeinden Dankmarshausen, Dippach und Großensee sowie der Stadt Berka/ Werra weiter, denn die größten Chancen sehen die Gemeinderäte der westthüringischen Gemeinden in einem großen Verbund. Für diesen nächsten Schritt sollte der vorgegebene Zeitraum für freiwillige Neugliederungen (Freiwilligkeitsphase) bis 31.10.2017 genutzt werden.
Ihre Fragen und Hinweise zur Gebietsreform in unserer Gemeinde können sie gerne an die Gemeindeverwaltung richten.

Ihre Bürgermeisterin
Sylvia Hartung

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