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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Fr 19.02.2016 13:10

Auftakt zur Gebietsreform

Im Rahmen der bevorstehenden Gebietsreform kam es am 17.02.2016 zu einem ersten Sondierungsgespräch mit den benachbarten Kommunen im Raum Berka/Werra, Marksuhl und Gerstungen. Unterstützung fand die Veranstaltung durch kompetente Vertreterinnen aus dem Thüringer Innenministerium bzw. der Kommunalaufsicht des Wartburgkreises.
Bekanntermaßen sind in fast allen thüringischen Städten und Gemeinden die Einwohnerzahlen durch den demografischen Wandel rückläufig. Dement-sprechend wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kommune unserer Region die im Leitbild für 2035 geforderten 6000 Einwohner vorweisen können. Ein Zusammenschluss scheint unabdingbar.
Mit einer Vereinigung aller hier beteiligten 8 selbständigen Kommunen (Marksuhl, Berka/Werra, Dippach, Dankmarshausen, Großensee, Wolfsburg-Unkeroda, Ettenhausen/Suhl und Gerstungen) könnten die Vorgaben der Gebietsreform sicher eingehalten werden. Dazu zählt neben den notwendigen Einwohnern auch die Einbindung eines zentralen Ortes. Dieser wäre gemäß des Regionalplanes Südwestthüringen bzw. dem Landesentwicklungsplan Gerstungen als ausgewiesenes Grundzentrum.
Ob es zum großen Zusammenschluss mit insgesamt 16.308 Einwohnern (Stichtag 31.12.2014 -Quelle TLS) kommt, steht jedoch noch nicht fest. Alternativen wären z. B. ein teilweiser Anschluss an Eisenach oder ein Bündnis mit der Moorgrund-Gemeinde. Hierzu wäre jedoch eine Ausnahmeregelung vom Leitbild notwendig, da die Einwohnerzahlen nicht ausreichen und auch kein zentraler Ort (Grundzentrum) vorhanden ist.
Die Bürgermeister und Beigeordneten der beteiligten Kommunen haben die Fortsetzung der Gespräche vereinbart, um für ihre Bürger und die Region eine zukunftsträchtige sowie wirtschaftlich sinnvolle Lösung im Rahmen der Gebietsreform zu finden.

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