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Do 08.10.2015 17:13

Geführte Wanderung Grenzlehrpfad

Geführte Wanderung Grenzlehrpfad
Der Wildecker Geschichtsverein hat anlässlich der Fest- und Gedenkveranstaltungen zu einer geführten Grenzwanderung entlang des ca. 800m langen Grenzlehrpfades in Wildeck-Obersuhl für Sonntag, 4. Oktober 2015 eingeladen. Über 50 Bürger von rechts und links der Werra sind dieser Einladung gefolgt. Karl Schöppner und Hans-Karl Gliem aus Obersuhl begrüßten die Teilnehmer und erläuterten anschließend anhand der acht Informationstafeln die Situation an der innerdeutschen Grenze von 1945 bis hin zur Grenzöffnung 1989. So ging es beispielsweise um Grenztote, die geschichtliche Entwicklung der Grenze, um die Unmenschlichkeit dieser Grenze und deren Auswirkungen auf das Leben der Menschen auf beiden Seiten und um den Auf- und Ausbau der Grenzsperranlagen. Die Teilnehmer hörten aufmerksam zu, als die Führer von den vielen besonderen Vorkommnissen berichteten, die ihren Ursprung beiderseits der Grenze hatten - waren sie doch bei einigen selbst als Zeitzeugen dabei. Der Schwerpunkt ihrer Erläuterungen lag jedoch auf die besondere Grenzsituation mit Schwerpunkt Wildeck und den angrenzenden Kommunen auf DDR-Gebiet. "Ihr seid alle Zeitzeugen, denn ihr habt ja mit und an der Grenze gelebt", sagte Hans-Karl Gliem zu den Teilnehmern. Ganz besonders interessant fanden die Teilnehmer die Besichtigung der Grenzsperranlagen wie Metallgitterzaun, Beobachtungsbunker und Beobachtungsturm. Die Zeitzeugen aus "Ost und West" Horst Nacke, Wilfried Rösing und Fritz Schäfer bereicherten mit ihren Berichten die Wanderung. Zum Abschluss standen Horst Schaub und Silvio Liebchen, auch Zeitzeugen, den Besuchern Rede und Antwort.
Anmerkung: Das Grenzmuseum ist nun bis Anfang April 2016 geschlossen. Der Grenzlehrpfad kann ganzjährig begangen werden.


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