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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Fr 01.03.2013 11:41

Winterdienst, Winterdienst, Winterdienst…

Der Winter neigt sich nun hoffentlich seinem lang ersehnten Ende entgegen. Das leidige Schneeräumen hat dann Pause bis zum nächsten Winter. Aber alle Jahre wieder, es wird irgendwann neuen Schnee geben. Und das Spiel beginnt von vorne. Aus diesem Grunde möge mir der Leser einige Bemerkungen zur letzten Saison gestatten.
Von der Androhung einer Strafanzeige wegen Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht, Nötigung und unterlassener Hilfeleistung über den sicher gutgemeinten Rat per Email: "schickt eure gemeindearbeiter zu einen kurs wie mann schnee schiebt..." bis zu diversen Telefonanrufen, in denen sich einige Bürger darüber beschwerten, das der Winterdienst gar nicht, zu spät oder in mangelhafter Qualität ausgeführt wurde, reichen die Reaktionen auf die Arbeit unseres Bauhofs.
Es waren nur sechs Kollegen, die oftmals rund um die Uhr und an Sonn- und Feiertagen alle Plätze, Straßen und Gehwege des kommunalen Bereichs vom Clausberg bis nach Untersuhl von Eis und Schnee geräumt haben. Bei allem Einsatz ist es da nicht möglich, in sechs Ortsteilen gleichzeitig überall zu sein.
Der größte Teil unserer Bevölkerung akzeptiert diese Arbeit, wohl auch in dem Wissen, dass sich viele Thüringer Städte gar keinen Winterdienst mehr leisten können oder wollen. In Weimar z.B. müssen sich Einheimische und Touristen einen Weg durch Schnee und Eis selber bahnen.
Und da sind noch die Unvernünftigen, die den Schnee, kaum ist das Räumfahrzeug durch, wieder im hohen Bogen vom Gehweg auf die Straße befördern anstatt ihn am Bordstein so abzulagern, dass er als Wall beim nächsten Schieben dienen könnte. Einige transportieren den Schnee von ihrem Grundstück auf die Straße, obwohl es eigentlich andersherum richtig wäre. Und andere haben sich sogar an unseren Schächten vergriffen, Schachtdeckel auf Straßen und Gehwegen geöffnet und den Schnee einfach in die Kanäle geworfen. Mit dem gleichen Recht könnte der Bauhof wohl deren Hoftore öffnen und den Schnee auf die Höfe schieben. Dann wäre die Reaktion sicher eine andere.
Aber Gott sei Dank geht der Winter seinem Ende entgegen und wir können frohgemut wieder den Anrufen wegen nicht gemähter Raine und staubenden Straßen entgegen sehen.

U.Frank
Werkleiter
Gemeindewerke Gerstungen

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