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Mo 30.04.2012 10:00

Kundgebung am 1. Mai 2012 "Gemeinsame Aktion gegen Werraversalzung"

Pressemitteilung
Gemeinsame Aktion gegen Werraversalzung


Die Kanuvereine des Deutschen Kanuverbandes zeigen Flagge und demonstrieren gemeinsam mit der Bürgerinitiative "Für ein lebenswertes Werratal", der "Werra-Weser-Anrainerkonferenz" und umweltbewussten Gerstunger Bürgern gegen die weitere unnötige Werraversalzung.

Aus diesem Anlass findet am 1. Mai 2012, ab 10.00 Uhr, am Feuerwehrgerätehaus in Gerstungen, Im Forst 1, eine gemeinsame Protestkundgebung statt.

Unter anderem werden folgende Persönlichkeiten als Redner erwartet:

• der Umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,
Herr Dr. Mathias Mirsch,
• die Landtagsabgeordnete Frau Anja Sigismund, Fraktionsvorsitzende B 90/Die Grünen im Thüringer Landtag,
• die Landtagsabgeordnete Frau Sigrid Erfurth, Fraktionsvorsitzende B 90/Die Grünen im Landkreis Werra-Meißner und
• der Vizepräsident des Deutschen Kanuverbandes, Herr Hermann Thiebes.

Im Anschluss an die Kundgebung werden ca. 100 Kanus die Fahrt auf der Werra in Richtung Hörschel aufnehmen. Begleitet wird der Boots-Konvoi durch ein dekoriertes Protestkanu, welches wie ein Staffelstab von einem Kanuverein zum anderen übergeben werden soll. Die Veranstalter erhoffen sich, dass dadurch der Protest gegen die Versalzung entlang der Werra und Weser bis zur Nordsee deutlich sichtbar wird.


Laugenversenkmodell bringt Licht ins Dunkle


Der Gemeinde Gerstungen ist es mit Hilfe einiger engagierter Wissenschaftler und Bürger gelungen, ein realitätsnahes Modell zu entwickeln, welches die schädlichen Folgen der Salzabwasserversenkung anschaulich darstellt. Grundlagen des Modells sind allgemeine naturwissenschaftliche Erkenntnisse und unumstrittene Erfahrungen aus der fast hundertjährigen Versenktätigkeit.
Dem Betrachter wird eindrucksvoll ein Schnitt durch den Untergrund des Werratals präsentiert. Im Zeitraffer werden dann die Auswirkungen der Versenkung von ca. einer Milliarde m³ Lauge mit einhergehender Schädigung des Grund-/Trinkwassers und der Werra verdeutlicht.
Das Versenkmodell gibt somit eindeutige Aufschlüsse, was im Werratal bereits geschehen ist und was passieren wird, wenn die nicht beherrschbare Laugenversenkung weiter betrieben wird.
Alle interessierten Bürger und Medien sind hierzu selbstverständlich recht herzlich eingeladen.

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