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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Ortsteil LAUCHRÖDEN
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Mi 12.01.2011 09:30

"Spitze" -Bebauung ist realistisch

Bebauung der ''Spitze''Liebe Bürgerinnen und Bürger,
mehrfach wurde zu einer möglichen Bebauung der "Spitze" (Grundstück zwischen Wilhelmstraße - Bahnhofstraße - Wildeckstraße) berichtet. Im Rahmen vieler persönlich mit Ihnen geführter Gespräche wurde unsere Auffassung durch Sie bestätigt, dass dieses Vorhaben
einen absoluten Zugewinn in der medizinischen Versorgung und wertvolle Ergänzung von Dienstleistungsangeboten darstellt.

Demzufolge wurden im vergangenen Jahr die verschiedensten Varianten zur Umsetzung
geprüft. Nach umfangreichen Gesprächen und Verhandlungen mit den potentiellen Mietern, Planungsbüros, Kreditinstituten und der Kommunalaufsicht des Wartburgkreises ergab die Abwägung der vorhandenen Bedingungen, dass die Gemeinde Gerstungen als Investor am ehesten in der Lage ist, das Vorhaben kurzfristig zu realisieren.

Ich kann Ihnen an dieser Stelle berichten, dass noch im Jahr 2010 mit den maßgeblichen Mietern längerfristige Mietverträge abgeschlossen werden konnten. So werden im 1. Obergeschoss vier neue Arztpraxen angesiedelt. Neben einem zusätzlichen Allgemeinmediziner, Herrn Barth jun., werden drei Fachärzte des Klinikum Bad Salzungen ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) betreiben. Fest steht, dass bereits ab April 2011 in einem Übergangsobjekt ein Gynäkologe und ein Hals-Nasen-Ohrenarzt praktizieren werden. Die Entscheidung zur dritten Facharztpraxis ist noch nicht gefallen.

Mit den Neuansiedlungen der Arztpraxen ist keinesfalls die Schließung der Gemeinschaftspraxis in der Jahnstraße (Ambulanz) verbunden. Nicht umsonst investiert unsere Wohnungsbaugesellschaft im großen Umfang, um die Bedingungen für unsere Ärzte Herrn D. Balinski, Herrn Dr. Brossmann, den Schwestern und natürlich auch für die Patienten wesentlich zu verbessern.

Entgegen dem Trend (laut MDR sollen 500 Ärzte in Thüringen fehlen) können wir zukünftig nicht nur für die Gemeinde Gerstungen als Unterzentrum, sondern auch für den gesamten Grundversorgungsbereich mit der Stadt Berka/W. und den Gemeinden Dippach, Dankmarshausen und Großensee sowie für die benachbarten hessischen Gemeinden eine beispielhafte medizinische Versorgung anbieten.

Wie auf Fotomontage ersichtlich, wird auch die Sparkasse Mieter unserer neuen "Spitze" werden. Ein entscheidendes Kriterium für den innerörtlichen Umzug der Sparkasse war die durch den Neubau geschaffene behindertengerechte Nutzung. Auch für diese Mieteinheit ist der längerfristige Mietvertrag abgeschlossen.

In den nächsten Wochen wird es noch mit weiteren gewerblichen Interessenten Mietvertragsentscheidungen geben. Dabei sind folgende Ansiedlungen keinesfalls unrealistisch.

Für das Erdgeschoss:
• Friseurgeschäft
• Backshop/Kaffee
• Sanitätshaus (Zweigstelle)

2. Obergeschoss:
• Physiotherapie
• Logopädie

Alle weiteren nutzbaren Flächen des 2. Obergeschosses und des Dachgeschosses sollen barrierefrei für ältere/behinderte Bürger als Wohnungen ausgebaut werden. Natürlich muss das neue Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von rund 1.600 m² einen Fahrstuhl bekommen, damit alle Wohnungen bzw. Gewerbeobjekte bequem erreichbar sind.

Liebe Gerstunger,
wie Sie sehen, sind die Weichen für unser neues Dienstleistungszentrum ordentlich gestellt und das Signal zeigt "grün" für die zügige Abarbeitung aller hierfür notwendigen Planungen, Arbeiten und Genehmigungen.

Zurzeit wird der Antrag auf Abriss und Ausschreibung für die nicht mehr nutzbaren Wohngebäude, einer Scheune und mehreren Garagen vorbereitet. Parallel hierzu wird natürlich schon an der Genehmigungsplanung für das neue Objekt gearbeitet. Wir hoffen, dass Ende Februar/Anfang März durch den notwendigen Abbruch die Baufreiheit geschaffen ist, damit im März/April der ersehnte 1. Spatenstich folgen kann. Die Bauzeit wird ca. ein Jahr betragen.

Die auf der Fotomontage dargestellte Ansicht wird sich entsprechend der weiteren Planungen noch verändern, dokumentiert jedoch unsere Planungsziele und den baulichen Umfang.

Werner Hartung
Bürgermeister

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