Aktuelles Gemeindeportrait Rathaus Bürgerservice Wohnen & Wirtschaft Freizeit & Tourismus Bildung & Soziales
Einheitsgemeinde Gerstungen
Ortsteile: Gerstungen | Lauchröden | Oberellen | Unterellen | Neustädt | Sallmannshausen
Ortsteil LAUCHRÖDEN
Aktuelles
Aktuelles
  Veranstaltungen  
  Bekanntmachungen  
  Ausschreibungen  
  Auftragsvergabe  
  Wahlen  
  Wetter  
  Amtsblatt  

Aktuelles

Do 18.11.2010 09:00

Viehgrabeneiche wieder da

Bürgermeister Hartung (v.l.), stellv. Forstamtsleiterin Lampa und Revierförster Zell an der neuen Viehgrabeneiche. Im Hintergrund ist das Naturdenkmal (Gerstungen) Seitdem durch das Sturmtief Xynthia am 28. Februar 2010 die Baumkrone des Naturdenkmals "An der Viehgrabeneiche" im Böllerwald bei Gerstungen abgebrochen ist, dienen die Überreste des Baumes in Zukunft kleineren und Kleinstlebewesen als Höhlenstätte. Einerseits lebt die Natur von solchen "Totholzbäumen", andererseits wurde mit dem Sturmereignis auch ein Teil Kulturgeschichte zerstört.

Der Waldbesitzer, Hans-Joachim Tessner, in dessen Wald der besondere Baum steht, hat vertreten durch den für seinen Wald zuständigen Forstmann Herrn Günther Zell, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Gerstungen, Werner Hartung und der stellvertretenden Forstamtsleiterin des Forstamtes Marksuhl, Iris Lampa, am 09.11.2010 eine neue Eiche gepflanzt, die in unmittelbarer Nähe zu dem Naturdenkmal steht. Die junge "Viehgrabeneiche", die aus Gründen des Schutzes, die nächsten Jahre in einem Zaun stehen muß, soll damit langfristig den Ort "An der Viehgrabeneiche" sichern und damit weiterhin für die Wanderer und Gäste des Waldes ein besonderer Ort bleiben.

"Nicht nur das Pflanzdatum, sondern auch die Heimatkunde der Gerstungener haben für mich persönlich einen hohen Stellenwert, so daß es für mich eine Selbstverständlichkeit ist, auf diesem Wege einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Geschichte zu leisten", ließ Herr Tessner an dem Pflanztermin verkünden und sagte weiter "Es wäre schön, wenn eines Tages auch meine Enkel und Urenkel eine Beziehung zu diesem besonderen Baum entwickeln."

Zudem sind mit Abschluß der Kulturpflanzungen in diesem Herbst, alle Freiflächen, die aus unterschiedlichen Gründen vor und nach dem Eigentümerwechsel im August 2008, wieder mit Bäumen bestockt. Seitdem die Oldershausen HOFOS GmbH gemeinsam mit dem Waldbesitzer Tessner die Bewirtschaftung des Böllerwaldes übernommen hat, sind ca. 25 ha Freiflächen mit fast 100.000 Laub- und Nadelbäumen bepflanzt worden. "Es ist schön zu sehen, wie unsere Arbeit wahrgenommen wird und sich ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat", sagte der zuständige Forstmann vor Ort, Günther Zell.

Druckversion