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Di 08.08.2006 14:34

Informationen in Sachen Müllverbrennungsanlage

• Es gibt keine saubere Müllverbrennung !!!


 Feinste Staubteilchen können auch modernste Filteranlagen nicht zurückhalten. Sie werden massenhaft ausgestoßen und gelangen bis in die feinsten Lungenbereiche. Dort verursachen sie Krebs.

Warum sollen wir das einatmen?



 Selbst Experten geben zu: Müllverbrennung ist ein unkontrollierbarer Vorgang. Die Verbrennung des Abfalls führt zu einer Abgaswolke, deren Giftstoffe zu mehr als 80% unbekannt sind.

 Warum müssen wir uns dieser Gefahr aussetzen?



 Müllverbrennung wird weltweit als eine aussterbende Technologie betrachtet. Sie fördert weder ein positives Müllverhalten beim Bürger (eher das Gegenteil), noch wird sinnvoll mit den im Abfall enthaltenen Rohstoffen umgegangen.

 Warum soll so etwas dann in Heringen gebaut werden?



Die in Gründung
befindliche BI
"Für ein lebenswertes Werratal"


Umweltvorbelastungen im Werratal
1. In die Grube Herfa-Neurode zwischen Friedewald und Heringen werden in den ehemaligen Kalistollen die hochgradigsten Gifte Europas eingelagert, die größtenteils per LKW über die Autobahn angeliefert werden.
2.Die Abraumhalden der Kaliberge wachsen weiter in Länge, Breite und Höhe, zeugen zwar von Wachstum des Wirtschaftstandortes, beinhalten aber große Probleme (Auswaschungen durch Sickerwässer und Salzstaub, der Wälder belastet stellen ein dauerhaftes Umweltproblem auf Jahrhunderte dar)
3. Einleitung von Salzwasser in den Flusslauf der Werra mit all seinen Problemen für Flora, Fauna und der Trinkwassergewinnung der anliegenden Orten und Städten.
4. Laugenversenkungen im Plattendolomit des Werratales, die an Bruchzonen zum Teil wieder an die Oberfläche gelangen und somit massiv die Trinkwasserversorgung umliegender Orte und auch die Existenz des Staatsbades Bad Hersfeld gefährden .
5. Einlagerungen von Versatzmaterial aus giftigen Filterstäuben in den Stollen der ehemaligen Abbaugebieten im Werra- bzw. Ulstertal
6. Unterirdische Gaslager bei Eiterfeld (Reckrod) mit riesigen Gasvorratsblasen in Kavernen und den zugehörigen unterirdischen Gasleitungen
7. Salzwasserpipeline von Neuhof-Ellers nach Philippsthal und zusätzliche Salzwassereinleitung in die Werra (geplant)
8. Müll-Heizkraftwerk in Heringen mit einer durchschnittlichen Verbrennungsmenge von ca. 270000 Tonnen Abfällen von Gewerbe- und Hausmüll aus Nordhessen, Thüringen und Niedersachsen (geplant)


Beispiele für erhöhtes Krebsrisiko von Anlagen-Anwohner


Staatliche Umweltstudie Frankreich (2000):
+ 44% Weichteilsarkome (Tumore-/ Bindegewebskrebs)
+ 27% Non-Hodgkin-Lymphome (Krebs des Lymphsystems)
1.5-faches Sterblichkeitsrisiko durch Speiseröhrenkrebs

Staatliche Umweltstudie Italien (1996):
6.7-faches Sterblichkeitsrisiko durch Lungenkrebs

Staatliche Umweltstudie Großbritannien (1998-2000):
2-fach erhöhte Krebssterblichkeit bei Kindern insgesamt

Aussagen des Krebsregisters Land Hessen:
Die Region des Werratals ist durch industrielle
Folgeschäden bereits heute höher belastet als der
Landesdurchschnitt (u. a. Industrie: Kali & Salz)

überdurchschnittlich hohes auftreten von Bronchial-Karzinomen in Heringen

Karte der von der Müllverbrennungsanlage betroffenen Region zum Herunterladen:

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