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Fr 09.12.2005 13:05

Amtstierärztliche Mitteilung

Amtstierärztliche Mitteilung zur Durchführung von Hausschlachtungen von Rindern, Schafen, Ziegen, Schweinen und Pferden

Alle Tiere der genannten Arten unterliegen vor der Schlachtung einer amtlichen Schlachttier-untersuchung und nach der Schlachtung einer amtlichen Fleischuntersuchung (einschließlich einer Trichinenuntersuchung bei Schweinen und Pferden und der BSE-Untersuchung bei Rindern im Alter von über 24 Monaten).
Die Unterlassung einer oder beider erstgenannten Untersuchungen ist eine Straftat und wird durch die Staatsanwaltschaft geahndet.

Fleisch und Erzeugnisse (Wurst) aus Hausschlachtungen dürfen nur im eigenen Haushalt verwendet werden. Eine Abgabe (auch kostenlos) an Dritte (fremde Personen oder Verwandte) ist untersagt.

Personen, die Tiere schlachten, müssen hierfür die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten (Sachkunde) besitzen. Wer berufs- oder gewerbsmäßig (Hausschlächter) regelmäßig die genannten Tiere betäubt und tötet/schlachtet, muss unserem Fachdienst einen Sachkundenachweis vorlegen können. Ansonsten liegt ein Verstoß gegen das Tierschutzrecht und damit eine Ordnungswidrigkeit vor.

Schlachtabfälle sind bei der Firma
SARIA Bio-Industries GmbH in Elxleben
Tel. 036201 66110
anzumelden und abholen zu lassen bzw. selbst dort abzuliefern.

Bestimmte Teile von Rindern, Schafen und Ziegen sind als Risikomaterial nach Anweisung des für die Fleischuntersuchung zuständigen amtlichen Tierarzt oder Fleischkontrolleur gesondert durch den genannten Betrieb abholen zu lassen.

Schlachtabfälle dürfen nicht vergraben oder anderweitig in der Umwelt entsorgt werden.

Die Nichtbeachtung dieser Entsorgungspflichten ist eine Ordnungswidrigkeit und wird geahndet.


Als Futter für Hunde und Katzen dürfen nur Fleisch, Knochen und Innereien von Tieren, die durch die amtliche Fleischuntersuchung als genusstauglich für den menschlichen Verzehr beurteilt wurden, verwendet werden. Die Gewinnung von Futterfleisch durch Tötung kranker Tiere oder von verendeten Tieren ist verboten.

Für weitergehende Informationen steht Ihnen der Fachdienst Veterinärwesen/Lebensmittel-überwachung zur Verfügung.

In diesem Zusammenhang wird auf die Schlachtung/Tötung von Wasserbüffel, Bison, Gehegewild, Dachsen und Sumpfbibern für den menschlichen Verzehr hingewiesen.

gez. Dr. Schüler
Amtstierarzt

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