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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Ortsteil LAUCHRÖDEN
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Fr 30.09.2005 13:23

Altes und Neues rund um Gerstungen

Wer mit wachen Augen in der Gerstunger Flur unterwegs ist, kann erfreuliche, rätselhafte aber auch hässliche Dinge feststellen. Erfreulich ist, dass durch die 1-Euro-Kräfte einige Wanderwegeabschnitte neu angelegt wurden (z.B. im Grund, auf den Arnsbergen, im Neustädter Kirchwald und am Lutzberg), die Pfosten der Wanderwegeschilder gegen das Abfaulen komplett auf Metallfüße gestellt wurden, die Beschilderung schrittweise erneuert und komplettiert wird, der gesamte Grenzwanderweg im Bereich der "Kohlbach" freigeschnitten und gemäht wurde, Wanderhütten neu bedacht, Sitzgruppen, Treppen und Geländer erneuert wurden.
Rätselhaft sind für viele die jüngst aufgetauchten Markierungen an Bäumen, Masten u.ä. Das sind ganz einfach Wanderwegsmarkierungen. Entsprechend der "Thüringer Ordnung zur Kennzeichnung und Markierung von Wanderwegen" werden durch die farbigen Symbole auf weißem Grund örtliche und Fernwanderwege gekennzeichnet.
Hässlich ist, dass es nach wie vor Mitbürger gibt, die für das Gemeinwohl geschaffenes zerstören oder beschädigen, ihren Müll in der freien Natur "entsorgen" und Verbots- und Gebotshinweise nicht beachten. Hier eine auszugsweise Aufzählung: In der Einfahrt zur Sandgrube in der "Steinau" wird eine LKW- Ladung Asbestbauschutt abgekippt; unterhalb des "Kesselkopfes" (mitten im Wald) findet ein Pilzsammler ca. 15 mit Hausmüll und Chemieabfällen gefüllte Plastesäcke; im Naturschutzgebiet "Werraaue bei Untersuhl" reißen Jugendliche 54 Baumpfähle heraus und bauen sich mit diesen eine "Bude" (eine Mutter liefert trotz Fahrverbotes mit dem PKW noch zusätzliches "Baumaterial" an); die für Unterrichtszwecke gerade erst gebauten Hütten im "Tümpel" werden durch Jugendliche demoliert; in der Gemarkung müssen alleine in den letzten 3 Wochen 7 gestohlene Schutzgebietsschilder ersetzt werden. Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Zu erkennen ist eine fortschreitende Unmoral, die uns eine Unsumme Geld kostet, welches in diesen knappen Zeiten wahrlich besser verwendet werden könnte.


Wandern rund um Gerstungen
Wie oben beschrieben ist der Ausbau, die Kennzeichnung und Markierung von ca. 80 km Wanderwege rund um Gerstungen weitestgehend abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um sechs Rundwege und zwei Streckenwege, die durch entsprechend farbige Symbole auf den Übersichtstafeln, den Schildern und den Wegemarkierungen gekennzeichnet sind. Übersichtstafeln finden wir auf allen Wanderparkplätzen die meist Ausgangspunkte für Wanderungen sind, Schilder und Wegemarkierungen entlang der Wanderwege. Wer sich nun auf
einer Übersichtstafel ( eine Wanderkarte ist in Arbeit ) einen Rundweg ausgesucht hat, folgt
nur noch dem entsprechenden Symbol und kommt garantiert wieder an seinem Ausgangspunkt an.
Wanderparkplätze mit Übersichtstafeln:
- Gasthaus "Lindenallee" Untersuhl
- Eingang Kohlbachsiedlung Gerstungen
- "Bettelbank" Gerstungen
- Werra- Brücke/ Trasse Richtung Böller Gerstungen
- Dorfplatz Neustädt
- Rondell Sallmannshausen

Rundwege:
- Grüner Querbalken: "Bettelbank"- Tonberg- Fuldaischer Berg- Stillmes-
Blankenbacher Tal- Arnsberge ( Gipfelkreuz )- Wartburgblick- Kirchwaldskopf-
Herth- Hohe Rod- Zwilligskiefer- Grund- "Bettelbank" ca. 20 km
- Grüner Kreis: "Bettelbank"- Tonberg- Fuldaischer Berg- Stillmes- Vor dem
Stein-
"Bettelbank" ca. 12 km
- Grünes Dreieck: "Bettelbank"- Vor dem Stein- Kaspars Buche- Kohlbachquelle-
Kohlbachhäuschen- "Bettelbank" ca. 10 km
- Grünes Kreuz: "Bettelbank"- Kohlbachhäuschen- Glashütte- Kirche- Herdt-
Hohe Rod- Zwillingskiefer- Grund- "Bettelbank" ca. 9 km
- Gelber Querbalken: Werrabrücke/ Trasse- Böllerteich- Werratalblick- Lutzberg-
Sallmannshäuser Rennsteig- Viehgrabeneiche- Eisenacher Grund- Werrabrücke/
Trasse ca. 8 km
- Gelbes Kreuz: Werrabrücke/ Trasse- Böllerwand- Sallmannshausen-
Sallmannshäuser Rennsteig- Viehgrabeneiche- Eisenacher Grund- Werrabrücke/
Trasse ca. 10 km


Alle Rundwege sind in beiden Richtungen bewanderbar, der Einstieg ist von allen Wanderparkplätzen aus möglich, sie sind radtauglich und man kann die Rundwege beliebig miteinander kombinieren.
Eine ausführliche Beschreibung der Wanderwege erfolgt in den nächsten Ausgaben.

K. G.

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