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Do 04.08.2005 14:14

Amtstierärztliche Bekanntmachung

Amtstierärztliche Bekanntmachung

Im Zusammenhang mit dem Auftreten von Tierseuchen, die auch Zoonosen sind (auf den Menschen übertragbar), wird auf nachfolgende gesetzliche Regelungen hingewiesen.

1. Neufassung der Viehverkehrsverordnung vom 24. März 2003 (BGBl. 1 Seite 381) zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 3. November 2004 (BGBl. 1 Seite 2715)

In der genannten Verordnung § 24 b ist festgelegt, dass derjenige, der Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner oder Wachteln halten will, seine Tierhaltung spätestens bei Beginn der Tätigkeit der zuständigen Behörde unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes, bezogen auf die jeweilige Art, anzuzeigen hat. Änderungen sind unverzüglich der Behörde mitzuteilen. Diese Forderungen gelten auch für Halter von Einhufern. Der Tierhalter hat über seinen Rinder-, Schaf-, Ziegen- und Schweinebestand ein Bestandsregister zu führen.

Bisher nicht erfolgte Anzeigen von Tierhaltungen sind unverzüglich nachzuholen.
Für die Anzeige zuständige Behörde:

Landwirtschaftsamt Eisenach, Frauenberg 17, 99817 Eisenach
Tel. 03691 258-0

2. Neufassung der Geflügelpestverordnung vom 3. November 2004 (BGBl. 1 Seite 2746) In den §§ 2 und 7 sind folgende Regelungen getroffen:
§ 2:

Wer Geflügel hält hat ein Register zu führen. In das Register sind unverzüglich einzutragen:

n im Falle des Zugangs von Geflügel Name und Anschrift des Transportunternehmens (Händler) und des bisherigen Besitzers, Datum des Zugangs sowie Art des Geflügels

n im Falle des Abgangs von Geflügel Name und Anschrift des Transportunternehmens (Händlers) und des Erwerbers, Datum des Abgangs sowie Art des Geflügels

n für den Fall, dass mehr als 100 Stück Geflügel gehalten werden, die Anzahl der täglich verendeten Tiere

n für den Fall, dass mehr als 1.000 Stück Geflügel gehalten werden, die Gesamtzahl der täglich gelegten Eier jedes Bestandes

§ 7:

Der Besitzer eines Hühner- oder Truthühnerbestandes hat die Tiere seines Bestandes durch einen Tierarzt gegen Newcastle-Krankheit (Atypische Geflügelpest) impfen zu lassen. Über die durchgeführten Impfungen hat der Besitzer Nachweise zu führen.

Die genannten Angaben sind notwendig für epidemiologische Erhebungen bei der Bekämpfung von Tierseuchen.

Verstöße gegen den § 24 b Viehverkehrsverordnung sowie die §§ 2 und 7 Geflügelpestverordnung stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden als solche geahndet.


Dr. Schüler
Amtstierarzt
Fachdienstleiter

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