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Einheitsgemeinde Gerstungen
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Ortsteil LAUCHRÖDEN
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Ortsgeschichte
Lauchröden - Unter der Linde
 
 
Die älteste erhaltene Urkunde, die Lauchröden erwähnt, stammt vom 5. Juli 1144. Aus ihr ist bekannt, dass Graf Wigger, Burggraf auf der Wartburg, zugleich Graf auf der Brandenburg, in Lauchröden die Kapelle des Heiligen Martin erbauen ließ und deren Vogt war.

Der Ort Lauchröden muss früher bestanden haben als die nahe liegende Brandenburg. Die Entwicklung der Ortschaft wurde jedoch über Jahrhunderte von den Herren der Brandenburg geprägt.

Der Name Lauchröden wird von "Ried" und "luch" abgeleitet, also Sumpf, wodurch seine Lage in der sumpfigen Niederung am Übergang des Eltetales in das Werratal beschrieben wird.

Bereits im Mittelalter lebten in Lauchröden etwa 600 Einwohner. Der Ort wuchs kontinuierlich an. In mehreren Bauetappen entstanden um den historischen Ortskern mit Kirche, Pfarrhaus, Schule, Forsthaus, Gutshöfen und Gasthaus die heutigen Wohnbereiche.

Mit zunehmender Entwicklung der Technik gewann die Industrie Eisenachs Einfluss auf das Arbeitsleben in Lauchröden. Zumeist verdienten die Lauchröder ihr Brot in der nahe gelegenen Stadt und betrieben im Nebenerwerb Landwirtschaft.

Besonders zwischen den beiden Weltkriegen hatte auch der Fremdenverkehr wirtschaftliche Bedeutung für Lauchröden. Vorwiegend "Sommerfrischler" aus Berlin und Hamburg nahmen die seinerzeit bestehenden 6 Pensionen in Anspruch.

Nach 1945 behinderte die Lage im Grenzgebiet die Gemeindeentwicklung. Die Mängel der Infrastruktur waren auch nach der Herstellung der Einheit Deutschlands nicht rasch genug zu beseitigen, sodass die Gewerbeentwicklung, die im Bereich der A4 1990 einsetzte, Lauchröden nicht erfasste.